Ratgeber

Büroentrümpelung: Kosten und Kalkulation

Was Büroauflösungen wirklich kosten, welche Faktoren den Preis treiben und wo sich seriös sparen lässt.

Die Richtwerte

Für normal gefüllte Büroflächen sind 20 bis 50 Euro je Quadratmeter üblich, ein 100-Quadratmeter-Büro liegt damit meist zwischen 1.500 und 3.000 Euro inklusive Entsorgung und besenreiner Übergabe. Stundensatz-Abrechnung läuft auf 35 bis 60 Euro je Kraft hinaus. In München, Hamburg oder Frankfurt liegen die Preise 20 bis 30 Prozent über dem Schnitt.

Die Preistreiber

Füllgrad, Mischabfall statt getrennter Fraktionen, Etagen ohne Aufzug (5 bis 10 Prozent Aufschlag je Etage), Halteverbotszonen, Termindruck und Sonderabfälle. Wer trennt und Vorlauf gibt, kauft günstiger ein.

Die Preissenker

Wertanrechnung für Möbel und IT (10 bis 30 Prozent Nachlass), Eigenleistung bei der Vorsortierung, flexible Terminfenster und der Verzicht auf den Mischcontainer. Funktionsfähige Business-IT bringt über Remarketing teils echtes Geld zurück.

Betriebsausgabe statt Steuerbonus

Für Unternehmen sind Räumungskosten voll abzugsfähige Betriebsausgaben; der Paragraf-35a-Bonus für haushaltsnahe Dienstleistungen gilt nur für Privathaushalte. Wichtig ist die ordentliche Rechnung mit ausgewiesenen Positionen.

Angebote vergleichbar machen

Immer nach Besichtigung, immer mit Leistungsverzeichnis: Demontage, Entsorgung nach Fraktionen, Aktenvernichtung, Endzustand. Der billigste Gesamtpreis ohne Leistungsverzeichnis ist am Ende selten der billigste.

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